Rechtsanwalt Ueli Vogel-Etienne hat einen Beitrag über Collaborative Law in der Neuen Zürcher Zeitung verfasst. Unter der Überschrift „Konfliktlösung als Anreizsystem“ gibt er einen kurzen Überblick über das Verfahren und stellt insbesondere dessen Kostenvorteile heraus. Es sei natürlich nicht richtig, dass Anwälte ihren Mandanten immer zu einem Gerichtsverfahren rieten, allerdings bestehe durch die Anwaltsvergütung vor Gericht doch ein gewisser Anreiz dazu, den Streit (vor Gericht) weiterzuführen. In der Schweiz wird das Kokon-Verfahren nach wie vor ähnlich wie in Österreich mit dem englischen Terminus „Collaborative Law“ oder „Collaborative Practice“ bezeichnet; den in Deutschland teilweise verwendeten Begriff „Cooperative Praxis“ hat man hier bewusst nicht übernommen. Der Beitrag von Rechtsanwalt Vogel-Etienne ist als pdf online abrufbar.