Laut einer Studie des Statistischen Bundesamts erhalten 80% der Unterhaltsberechtigten weniger als 600 € brutto pro Monat. Weniger als 8% der Befragten gaben an, Unterhalt mindestens im vierstelligen Eurobereich zu erhalten. Zwar kann insbesondere alleinerziehenden Eltern aufgrund des Kindesunterhalts und des Kindergelds faktisch mehr Geld zur Verfügung stehen.

Dennoch zeigt die Studie, dass Unterhaltszahlungen in der Regel überschaubar sind und häufig nicht den vollen Lebensunterhalt sicherstellen können. Umso wichtiger ist es, im Rahmen von Trennung und Scheidung eine gemeinsame Vereinbarung zu treffen, die es allen Beteiligten ermöglicht, in angemessenen finanziellen Umständen weiterzuleben. Das Kokon-Verfahren bietet im Rahmen von Eheauseinandersetzungen eine valide Option, die Folgen des familiären Umbruchs erträglich zu gestalten.